Forderungen an DB und RDC
Westerland
Während der letzten Sitzung des Hauptausschusses der Gemeinde Sylt kritisierten die Politiker den Autozuganbieter RDC. Auch die Information, dass es weiterhin keine Doppelstockwagen geben wird, sorgte für Empörung. Die Wählergemeinschaft „Die Insulaner“ reagierte mit einem Forderungskatalog an die Autozugbetreiber Sylt Shuttle GmbH und RDC in den sozialen Netzwerken. Es wird gegenseitige Anerkennung der Fahrkarten gefordert, d.h. man kann beide Anbieter nutzen gegen eine Preisdifferenz. Das Ziel solle sein, alle PKW an den Verladeterminals schnellstmöglich zu transportieren. Zudem wird verlangt, dass RDC die Trassen während der Hauptanreise und Abreisezeiten gegen weniger frequentierte Trassen des Sylt Shuttles tauschen soll. Des Weiteren wird die Abschaffung des Sylt Shuttle Plus und eine Reservierungspflicht an Tagen mit extremen An- und Abreisen gefordert. Die Insulaner sprechen sich klar für eine Wiederaufnahme der Planung einer Verlegung des Verladeterminals aus der Westerländer Innenstadt aus. Als Vorteil sieht die Gemeinschaft die Verkehrsentlastung der Innenstadt, Flächen für Gewerbe und Wohnraum sowie geringere Lärm- und Abgasemissionen für die Anlieger um den Bahnhof und Tinnum.
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