Deutsche Bahn – Modernisierung der Marschbahn
Hier die offizielle Pressemitteilung der Deutschen Bahn zu den anstehenden Bauarbeiten. Pendler können sich also bis 2026 auf einiges gefasst machen…
Die Deutsche Bahn (DB) investiert kontinuierlich in die Modernisierung ihrer Infrastruktur. Um Stabilität und Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs weiter zu erhöhen, erneuert die DB abschnittsweise die Stellwerkstechnik. Entlang der Westküste Schleswig-Holsteins werden drei Elektronische Stellwerke (ESTW) errichtet, neben Niebüll auch in Tönning und Westerland. Dort sollen die Elektronischen Stellwerke bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen werden.
Für das ESTW in Niebüll beginnen heute die ersten vorbereitenden Arbeiten im ersten Bauabschnitt. Die Inbetriebnahme ist für 2026 geplant.
Für das Elektronische Stellwerk in Niebüll sind vier Bauabschnitte geplant
1. Husum–Bredstedt,
2. Langenhorn–Lindholm,
3. Lehnshallig–Morsum
4. Niebüll
Im ersten Bauabschnitt von Husum bis Bredstedt werden bestehende Signalanlagen verbessert, um die Betriebsführung zu optimieren. Hierfür sind Kabeltiefbauarbeiten entlang der Strecke notwendig. Ab Ende Februar werden Gründungen für neue Signale im Rammverfahren hergestellt. Dieser Abschnitt soll im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden.
In den weiteren drei Bauabschnitten wird der Streckenabschnitt von Langenhorn bis Morsum auf ESTW-Technik umgerüstet. Dafür werden fünf neue Technikgebäude in Modulbauweise gebaut sowie Kabeltiefbauarbeiten auf 70 Kilometern Länge durchgeführt.
Zudem werden etwa 160 neue Signale errichtet. Hierbei werden auch die derzeit personell bedienten Schrankenanlagen in Stedesand, Lindholm und Klanxbüll zu automatischen Schrankenanlagen umgebaut. In Langenhorn werden vier neue Weichen eingebaut. In Lindholm ist der Einbau von zwei neuen Weichen vorgesehen. Dadurch können Züge bei Bauarbeiten oder Störungen auf der Strecke flexibler fahren.
Nach Abschluss des Bauprojekts wird der gesamte Zugverkehr entlang der nördlichen Westküste aus dem zentralen ESTW in Husum gesteuert und überwacht.
Zudem müssen Bahnübergänge vorübergehend (tageweise) gesperrt werden. Hierfür werden Umleitungen ausgeschildert.
Während der Arbeiten sind kurzzeitig Einschränkungen im Zugverkehr notwendig. Diese werden größtenteils nachts zwischen 22 und 5 Uhr stattfinden. Detaillierte Informationen für die Züge der Deutschen Bahn unter bauinfos.deutschebahn.com, weitere Informationen unter www.nah.sh.
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