Dauerwohnraum in Hörnum – Auf Augenhöhe
In Hörnum, der kleinsten Gemeinde im Süden er Insel, ist einiges in Planung. Da ist zunächst der marode aber geschichtsträchtige Hafen, der vom Bund übernommen werden soll. Ein gigantische Projekt. Doch durchaus machbar, geht es nach Udo Hanrieder.
Doch nicht nur das Thema Hafen soll angegangen werden. Auch die Fläche des Fünf-Städte-Heimes im Norden der Gemeinde steht zur Diskussion.
Die Bau-Genossenschaft “Adlershorst” plante ursprünglich, 137 Wohnungen auf dem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück am Fünf-Städte-Heim zu errichten, scheiterte jedoch an einem Bürgerbegehren. Nun erwägt die Gemeinde Hörnum den Kauf des Grundstücks. 13.000 Quadratmeter gibt es im besten Fall mit Dauerwohnraum zu belegen.
Dauerwohnraum in Hörnum – Auf 13.000 Quadratmetern bauen
Doch wie jeder weiß: Der Gemeindesäckel von Hörnum dürfte mit beiden Projekten überfordert sein, denn die Preise sind auch für die vor einigen Jahren noch als DDR der Insel verlachte Gemeinde im Inselsüden sehr hoch. Vor allen Dingen weil Hörnum sich stetig weiterentwickelt und Begehrlichkeiten weckt. Am Mittwochabend kam es dann im großen Saal des Tourismusservice unter anderem zur Diskussion. Die Gemeindevertreter einigten sich darauf, dass der Bürgermeister Verkaufsverhandlungen mit dem Trägerverein aufnehmen soll, dem das Grundstück gehört.
Dauerwohnraum in Hörnum – Spekulanten fernhalten
Es gilt Spekulanten und übereifrige Projektentwickler aus Hörnum wegzuhalten. Denn dies ist die Befürchtung der meisten Anwesenden. Bereits im März erklärte der Volker Hatje, Vorsitzender des Trägervereins und Oberbürgermeister von Elmshorn, der SHZ dass Teile des Heimes verkauft werden müssen, da Geld für die Sanierung des Gesamtkomplexes fehle. Als Oberbürgermeister von Elmshorn weiß er um die Problematik der Spekulation und möchte Dauerwohnraum schaffen. Denn der Trägerverein sieht sich als Teil der Gemeinde Sylt.
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