Es war der Startschuss für die moderne Kunst, wie wir sie heute kennen: Im Jahr 1863 initiierte Kaiser Napoleon III. den legendären „Salon der Zurückgewiesenen“. Über dieses bahnbrechende Ereignis und die zentrale Rolle des Malers Edouard Manet spricht die Kunsthistorikerin Anke Steinhauer am Dienstag, den 20. Januar, in Westerland. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Raum Nordsee auf der oberen Promenade.
Manet, heute als Hauptvertreter des Impressionismus gefeiert, war damals ein Rebell wider Willen. Die Ausstellung der von der Pariser Akademie abgelehnten Werke markierte die Abkehr von starren akademischen Regeln und wurde zur Geburtsstunde der Avantgarde. Anke Steinhauer zeigt anschaulich auf, wie die Freiheit, auszustellen, zum Synonym für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks wurde. Sie erklärt, warum die Werke von Manet und seinen Zeitgenossen zunächst für Empörung sorgten, bevor sie ihren weltweiten Siegeszug antraten.
Karten gibt es für 10 Euro bei allen Sylter Vorverkaufsstellen und online unter www.insel-sylt.de (Abendkasse: 11 Euro).
Bildnachweis: Foto: National Gallery Washington
Der Skandal von 1863: Vortrag über Edouard Manet am 20. Januar auf Sylt
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