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Dominanz auf der Matte: TSV Westerland feiert die perfekte Medaillen-Ausbeute

Dominanz auf der Matte: TSV Westerland feiert die perfekte Medaillen-Ausbeute

In diesem Sylt News Artikel

Wenn eine Sportmannschaft zu einem auswärtigen Wettkampf reist, hofft man meist auf ein paar Achtungserfolge und vielleicht die ein oder andere Medaille. Was die jungen Judokas des TSV Westerland jedoch am vergangenen Wochenende ablieferten, war eine Demonstration von Konstanz und Klasse, die selbst im erfolgsverwöhnten Sylter Sport selten ist. Die Bilanz der 10- bis 16-jährigen Kämpfer war makellos: Jeder Athlet, der antrat, kehrte mit Edelmetall auf die Insel zurück.

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Verantwortlich für die hervorragende Einstellung und technische Ausbildung der jungen Kämpfer zeichnet das Trainergespann, das auf unserem Artikelfoto zu sehen ist: Links Christopher Scharf und rechts Günter Scharf, die beiden Motoren der Judo-Sparte des TSV Westerland.

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Dass dieser kollektive Erfolg kein Zufallsprodukt war, machte Christopher Scharf in seiner Analyse deutlich. Statt überschwänglichem Jubel gab es eine fast schon routinierte Feststellung der eigenen Stärke: „Wie erwartet alle auf Podestplätzen, keine Überraschungen.“ Diese Selbstverständlichkeit des Gewinnens zeugt von einer intensiven und qualitativ hochwertigen Trainingsarbeit auf der Insel.

Ganz oben auf dem Treppchen strahlte an diesem Tag Jenny Wald. Sie dominierte ihre Konkurrenz und sicherte sich verdient die Goldmedaille. Doch der Erfolg des TSV Westerland definiert sich nicht nur über die Spitze, sondern auch über die Breite des Kaders. Mit Camal Safarov, Leo Carstensen und Liam Akgün kämpften sich gleich drei Sylter bis in ihre jeweiligen Finals vor und sicherten sich die Silbermedaille. Dass wirklich niemand ohne Erfolgserlebnis nach Hause fahren musste, dafür sorgten Annelie Nunnenkamp, Pia Regge und Samuel Scharf. Sie zeigten starke Nerven in den „kleinen Finals“ und erkämpften sich jeweils Bronze.

Mit sieben Startern und sieben Medaillen haben die Schützlinge von Christopher und Günter Scharf eindrucksvoll bewiesen, dass mit dem Judo-Nachwuchs von Sylt auf jeder Ebene zu rechnen ist.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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