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Starkes Signal im Abstiegskampf: SC Norddörfer feiert souveränen 4:0-Erfolg in Dörpum

Starkes Signal im Abstiegskampf: SC Norddörfer feiert souveränen 4:0-Erfolg in Dörpum

In diesem Sylt News Artikel

Der SC Norddörfer hat ein beeindruckendes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga Nordwest gesetzt. Mit einem auch in der Höhe verdienten 4:0 (3:0)-Auswärtssieg bei der Reserve des SV Dörpum holte die Mannschaft von Trainer Nick Schmidt drei immens wichtige Punkte und zeigte eine herausragende Reaktion auf die Leistung der Vorwoche. Vor rund 100 Zuschauern auf dem Festland präsentierten sich die Insulaner kämpferisch, spielstark und eiskalt im Abschluss.

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Thöming hält die Null, Offensive rollt an

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Dabei hätte die Partie früh eine andere Wendung nehmen können. Bereits nach sieben Minuten musste Jan-Malte Thöming im Tor des SC Norddörfer sein ganzes Können aufbieten, als er in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Frederik Rose glänzend parierte und sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrte. Dieser Weckruf rüttelte die Sylter wach, die fortan das Kommando übernahmen. Nach einem ersten Warnschuss von Anne Spiegel (14.) wurde die taktische Überlegenheit der Gäste immer deutlicher.

Starkes Signal im Abstiegskampf: SC Norddörfer feiert souveränen 4:0-Erfolg in Dörpum

Bendix Bussius trifft zum 2:0

Doppelschlag bringt den SC Norddörfer auf die Siegerstraße

Die schnellen Stürmer des SC Norddörfer nutzten die angebotenen Räume in der gegnerischen Abwehr konsequent aus. In der 20. Minute war es Sarafadine Ours-Bang´Na, der nach einem perfekten Zuspiel von Louis Hauke Hoppe allein auf das Tor zulief und souverän zur 1:0-Führung einschob. Nur wenig später bewiesen die Norddörfer ihre Stärke bei Standards: Nach einer scharf getretenen Ecke schraubte sich Bendix Bussius in die Höhe und köpfte wuchtig zum 2:0 ein (30.). Zwar hatten die Sylter bei einem Lattentreffer der Gastgeber kurz darauf etwas Glück, doch die Zwei-Tore-Führung war der verdiente Lohn für einen bis dahin dominanten Auftritt.

Die Vorentscheidung noch vor dem Pausenpfiff

Der SC Norddörfer ließ nicht nach und drängte noch vor der Halbzeit auf die Entscheidung. Der unermüdliche Druck zahlte sich in der Nachspielzeit aus: Nach einem weiteren brillanten Angriff über Hoppe und Ours-Bang’Na stand Nicholas Asiedu Okyere Manford goldrichtig und erhöhte auf den 3:0-Pausenstand (45’+1). Ein Treffer zum psychologisch perfekten Zeitpunkt, der den Gastgebern den Stecker zog.

Starkes Signal im Abstiegskampf: SC Norddörfer feiert souveränen 4:0-Erfolg in Dörpum

Hoppes Flanke wird knapp verpasst

Souveräne zweite Hälfte und ein wichtiger Sprung in der Tabelle

Wer nach der Pause auf ein Aufbäumen der Dörpumer hoffte, wurde schnell enttäuscht. Erneut war es Torhüter Thöming, der eine frühe Chance zunichtemachte. Kurz darauf machte der SC Norddörfer den Deckel drauf: Nicholas Asiedu Okyere Manford schnürte in der 49. Minute mit seinem Treffer zum 4:0 seinen Doppelpack. Mit dieser komfortablen Führung im Rücken kontrollierten die Sylter das Spielgeschehen souverän bis zum Schlusspfiff. Einzig ein Freistoß von Hoppe, der an die Latte klatschte (51.), sorgte noch für Torgefahr.

Durch diesen wichtigen Sieg verschafft sich der SC Norddörfer dringend benötigte Luft im Abstiegskampf. Das Team klettert auf den zehnten Tabellenplatz und stellt mit sieben Punkten und einem nun ausgeglichenen Torverhältnis (11:11) einen wichtigen Puffer zur Abstiegszone her.

Starkes Signal im Abstiegskampf: SC Norddörfer feiert souveränen 4:0-Erfolg in Dörpum

Ausblick: Härtetest gegen den Tabellenführer

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt dem SC Norddörfer jedoch nicht. Bereits am kommenden Freitag, den 6. September, steht der absolute Härtetest an. Um 19:30 Uhr empfangen die Sylter den aktuellen Tabellenführer, die Reserve des SV Blau-Weiß Löwenstedt, auf dem heimischen Platz an der Norddörfer Halle. Der Sieg in Dörpum war der perfekte Auftakt und ein enormer Selbstvertrauensschub für diese Herkulesaufgabe. Es ist alles angerichtet für einen spannenden Fußballabend, bei dem die Mannschaft jede Unterstützung von den Rängen brauchen wird.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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