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TSV Westerland holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

handball herren by sven erberich

In diesem Sylt News Artikel

29:26-Erfolg gegen SG Husum/Schobüll/Nordstrand

Die aktuelle Saison des TSV Westerland ist geprägt von Herausforderungen. Verletzungsbedingte Ausfälle haben den ohnehin kleinen Kader der Sylter immer wieder dezimiert. Trotz dieser Widrigkeiten zeigte das Team auf dem Festland regelmäßig ansprechenden Handball und konnte auch gegen zahlenmäßig überlegene Gegner punkten. Dennoch gingen wichtige Zähler verloren, und so fand sich die Mannschaft unvermittelt im Abstiegskampf wieder.

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Am Samstagabend trat der TSV Westerland gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte SG Husum/Schobüll/Nordstrand an – ein echtes Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Die Partie begann mit einer schnellen Führung der Gäste, doch die Sylter um Kapitän Biallas reagierten prompt. Mit Treffern von Canaj und Biallas gelang es ihnen, den Rückstand innerhalb weniger Minuten zu drehen. Wer jedoch glaubte, dass die Gastgeber nun das Spiel kontrollieren würden, sah sich getäuscht: Die SG kämpfte entschlossen und hielt dagegen, allen voran ihr Spieler Holsteiner, der mit elf Toren eine beeindruckende Leistung zeigte.

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Holsteiners Treffer zum 8:8 in der 20. Minute war allerdings das letzte Mal, dass die Gäste das Spiel ausgleichen konnten. Danach agierte der TSV Westerland zunehmend konzentriert und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente 14:11-Führung. In der zweiten Hälfte dominierten die Sylter Rückraumspieler das Geschehen: Biallas (8 Tore), Canaj (8 Tore) und Supran (5 Tore) präsentierten sich in Topform und ließen keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend als Sieger vom Platz gehen würde.

Zwischenzeitlich führten die Gastgeber mit sechs Treffern und schienen das Spiel sicher im Griff zu haben. Doch einige Zeitstrafen gegen den TSV brachten die SG noch einmal heran – sie verkürzte auf drei Tore. Näher kamen die Gäste dem erhofften Punktgewinn jedoch nicht mehr. Am Ende stand ein verdienter 29:26-Erfolg für den TSV Westerland, der sich damit etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen konnte.

Nun richtet sich der Blick auf das nächste entscheidende Duell am 3. Mai gegen den MTV Eckernförde, der aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz steht und bislang nur vier Punkte gesammelt hat. Ein Sieg scheint Pflicht zu sein, doch angesichts der Personalprobleme des TSV bleibt abzuwarten, mit welchem Kader die Sylter antreten können. Der Kampf um den Klassenerhalt bleibt spannend!

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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