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Sylt. Land unter zwischen Morsum und Archsum
Der anhaltend stürmische Wind der seit Tagen über die Insel fegt, sorgt weiter für Probleme auf Sylt. Am heutigen Diensttagmorgen wurde das Wasser über den Binnendeich zwischen Archsum und Keitum gespült. Die Folge war eine Überflutung der Straße die auch ein parkendes Fahrzeug in Mitleidenschaft zog. Die Strasse stand am Morgen Kniehoch unter Wasser und lief nur langsam ab.
Die eigentliche Hochwassergefahr kommt für Sylt nicht von der sich auftürmenden Nordsee an der Westküste, sondern eher von der ruhigen Ostseite. Der Grund: Starke Westwinde drücken Wasser in die Deutsche Bucht und lassen den Wasserspiegel des Wattenmeeres gefährlich ansteigen. Dies war auch der Grund warum z.B. der 13 Kilometer lange Nössedeich 1936/37 zum Schutz der Ostdörfer gebaut wurde. In Kombination mit stärkeren Regenfällen kommt es im Ostteil der Insel immer wieder auch zu Überflutungen im Binnenbereich der Insel.
Insgesamt steigt der Wasserstand aktuell im Wattenmeer. Bei der Überfahrt des Hindeburgdamms ist erkennbar, das der Wasserstand nördlich des Damms bereits deutlich erhöht ist.
