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Das große Erwachen am Kliff: Warum Keitum ab dem 11. Februar wieder nach Heimat duftet

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Es gibt Dinge auf Sylt, die gehören zusammen wie Ebbe und Flut oder Wind und Wellen – und dazu gehört zweifellos der Moment, in dem in Keitum die Kaffeemaschinen wieder angeworfen werden. Während das Wattenmeer in den letzten Wochen fast schon demonstrativ still vor sich hin glitzerte, fehlte der Insel das Herzstück der Keitumer Gemütlichkeit. Doch das Warten hat ein Ende: Nielsens Kaffeegarten schüttelt sich den Puderzucker der Winterpause aus den Segeln und öffnet am 11. Februar pünktlich um 11 Uhr wieder seine Pforten.

Seien wir mal ehrlich: Spaziergänge am Grünen Kliff sind eine feine Sache für die Seele, aber nach spätestens zwanzig Minuten im aktuellen Sylter „Schnee-Sturm-Mix“ meldet sich der Körper mit einer ganz klaren Forderung nach Wärme und Kalorien. Dass Nielsens nun genau jetzt zurückkehrt, grenzt fast schon an humanitäre Hilfe für alle Frostbeulen. Wer in den vergangenen Wochen beim Anblick der verwaisten Terrasse leise Seufzer ausgestoßen hat, darf nun endlich wieder ganz offiziell den Logenplatz mit Wattblick einnehmen.

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Ob es nun das legendäre Zitronenomelette ist, das so fluffig daherkommt, dass man Angst hat, es könnte bei einer starken Böe davonschweben, oder die Friesentorte, die den Begriff „Sahneschnittchen“ neu definiert – die Rückkehr der Backstube ist für viele Insulaner der eigentliche Startschuss in das neue Jahr. Wir empfehlen: Lassen Sie den Rest der Welt draußen im Schneematsch versinken, bestellen Sie sich einen Friesentee mit Kluntje und beobachten Sie durch die großen Panoramascheiben, wie das Eis auf dem Watt tanzt. Willkommen zurück in der Keitumer Kaffeekultur – wir haben den Duft von frisch gebackenen Torten schmerzlich vermisst!

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